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KI-Sichtbarkeit: gefunden werden, wo niemand mehr sucht

Ihre Kunden tippen keine Suchbegriffe mehr. Sie stellen Fragen. Und bekommen eine Antwort mit drei Namen darin. KI-Sichtbarkeit entscheidet, ob Ihrer dabei ist. Hier steht, wie Sie in diesen Antworten gefunden werden.

Kurz gesagt
  • Was es ist: Ob Sprachmodelle Ihr Unternehmen kennen und nennen.
  • Warum es zählt: In einer KI-Antwort gibt es drei bis fünf Plätze. Keine Seite zwei.
  • Was wir tun: Analyse, technische Aufbereitung, Inhalte, laufendes Monitoring.
  • Was es kostet: Ab 149 Euro im Monat, sechs Monate Mindestlaufzeit.
Was sich verändert hat

Zwanzig Jahre lang war Sichtbarkeit eine Liste.

Man tippte etwas bei Google ein und bekam zehn blaue Links. Wer auf Platz eins stand, gewann. Wer auf Platz sieben stand, bekam immer noch Besuch. Wer auf Seite zwei landete, war praktisch weg, aber selbst das war ein Ergebnis, an dem man arbeiten konnte. Die Regeln waren streng, aber sie waren bekannt.

Heute stellt ein wachsender Teil Ihrer Kunden dieselbe Frage einem Chatfenster. Nicht „Wärmepumpe Installateur Bonn“, sondern „Ich habe ein Haus von 1968, lohnt sich eine Wärmepumpe und wen kann ich in meiner Gegend fragen?“ Die Antwort ist kein Suchergebnis. Sie ist ein Absatz Text, in dem drei Firmen vorkommen. Und danach ist Schluss.

Das ist der eigentliche Unterschied, und er wird oft übersehen: Es geht nicht darum, dass eine neue Suchmaschine dazugekommen ist. Es geht darum, dass die Ergebnisliste verschwindet. Es gibt keine Position vier, auf die man sich hocharbeitet. Es gibt genannt oder nicht genannt.

Gleichzeitig verschwindet der Klick. Früher war das Suchergebnis der Anfang einer Reise auf Ihre Website. Heute ist die Antwort oft das Ende: Der Nutzer hat, was er wollte, und ruft direkt an. Ihre Besucherzahlen sinken, obwohl Ihr Geschäft läuft. Oder sie sinken, und Ihr Geschäft läuft auch nicht mehr, weil jemand anderes genannt wurde. Von außen sieht beides gleich aus, und genau das macht es so tückisch.

Wir nennen das Ganze KI-Sichtbarkeit, weil es kein besseres Wort dafür gibt. In Fachkreisen heißt die Disziplin Generative Engine Optimization, kurz GEO. Manche sagen auch LLMO. Die Begriffe sind neu, weil das Problem neu ist, und niemand sollte so tun, als hätte er schon zehn Jahre Erfahrung damit.

Wie es funktioniert

Warum die KI manche Firmen kennt und andere nicht

Ein Sprachmodell hat keine Datenbank mit Unternehmen, in die man sich einträgt. Es hat zwei Wege, an Wissen über Sie zu kommen, und beide funktionieren anders als Google.

Der erste Weg ist das Training. Während das Modell gebaut wird, liest es riesige Mengen Text aus dem Internet. Was dort oft genug und konsistent genug vorkommt, verfestigt sich zu etwas, das man als Wissen bezeichnen könnte. Ein Unternehmen, über das in Fachartikeln, Verzeichnissen und auf der eigenen Website übereinstimmend geschrieben wird, hat gute Chancen. Ein Unternehmen, das nur eine Website mit vier Unterseiten hat, taucht in diesen Daten kaum auf.

Der zweite Weg heißt Retrieval oder Grounding: Das System sucht während des Gesprächs im Web, liest ein paar Seiten und baut daraus die Antwort. Das machen Perplexity, die AI Overviews von Google und ChatGPT bei aktuellen Fragen. Hier zählt nicht, was das Modell mal gelernt hat, sondern was in diesem Moment auffindbar und verwertbar ist.

Beide Wege stellen dieselbe Anforderung: Die Information muss eindeutig sein. Ein Mensch liest „Wir sind Ihr kompetenter Partner rund um moderne Heizungslösungen“ und denkt sich seinen Teil. Eine Maschine liest denselben Satz und findet darin keine einzige verwertbare Aussage. Kein Ort, keine Leistung, kein Fakt. Diese Seite kann noch so schön sein, sie liefert nichts, worauf sich eine Antwort stützen lässt.

Deshalb ist der größte Hebel bei KI-Sichtbarkeit selten technisch. Er liegt in der Sprache. Wer schreibt, was er tut, für wen, wo und unter welchen Bedingungen, wird zitierfähig. Wer in Werbeversprechen schreibt, bleibt unsichtbar, egal wie gut die Website gebaut ist.

Woran es meistens scheitert
  • Die Website sagt nicht klar, was das Unternehmen konkret macht. Nur, dass es das gut macht.
  • Widersprüchliche Angaben zwischen Website, Verzeichnissen und Profilen. Die Maschine misstraut, was sich widerspricht.
  • Keine strukturierten Daten. Die Informationen sind da, aber nur für Menschen erkennbar.
  • Kein Inhalt jenseits der Verkaufsseiten. Es gibt nichts, was sich zitieren ließe.
  • Zu wenig Erwähnungen anderswo. Ein Unternehmen, über das nur es selbst schreibt, wirkt dünn.
Unser Vorgehen

Was wir konkret machen

Vier Schritte, die aufeinander aufbauen. Wir gehen jeden mit Ihnen durch, bevor wir ihn umsetzen. Im Vier-Schritte-Ablauf steht das ausführlicher, inklusive Zeitplan und dem, was wir von Ihnen brauchen.

Bestandsaufnahme

Wir fragen die Systeme ab, wie sie über Ihre Branche und Ihre Region sprechen. Wer wird genannt? Werden Sie genannt? Wenn ja, richtig? Danach wissen Sie, wo Sie stehen. Diese Zahl ist oft ernüchternd, aber sie ist der einzige ehrliche Startpunkt.

Datenbasis aufräumen

Wir sorgen dafür, dass alle Quellen dasselbe sagen. Firmierung, Leistungen, Kontaktdaten, Zuständigkeitsgebiet. Klingt banal, ist aber der häufigste Grund, warum Systeme ein Unternehmen ignorieren oder verwechseln.

Wie wir Daten aufbereiten

Technisches Fundament

Strukturierte Daten nach Schema.org, saubere Seitenstruktur, eine llms.txt, erreichbare Inhalte ohne JavaScript-Hürden. Das ist die Ebene, auf der klassisches SEO und KI-Sichtbarkeit dasselbe wollen.

Warum SEO die Basis bleibt

Inhalte, die Antworten liefern

Wir schreiben oder überarbeiten Inhalte so, dass sie echte Fragen beantworten. Nicht Keyword-Seiten, sondern Texte, aus denen eine Maschine einen Satz zitieren kann, ohne dass ein Mensch beim Lesen einschläft.

Was GEO dabei bedeutet

Monitoring über Monate

Wir wiederholen die Abfragen regelmäßig und dokumentieren, was sich verändert. Nicht weil wir Zahlen brauchen, sondern weil man in diesem Feld nur so lernt, was wirkt.

Ehrlicher Report

Sie bekommen, was passiert ist, was sich bewegt hat und wo nichts passiert ist. Auch das gehört dazu. Ein Report, in dem alles immer nach oben zeigt, ist kein Report, sondern eine Verkaufsbroschüre.

Was in welchem Paket steckt
Erwartungsmanagement

Was wir nicht versprechen

Wir können Ihnen keinen Platz in einer KI-Antwort garantieren. Niemand kann das. Sprachmodelle sind keine Systeme mit festen Plätzen, sondern statistische Maschinen, die bei jeder Anfrage neu würfeln. Dieselbe Frage, zweimal gestellt, kann zwei verschiedene Antworten mit verschiedenen Firmen ergeben. Wer Ihnen dort einen garantierten Platz verkauft, verkauft Ihnen etwas, das er nicht besitzt.

Wir können Ihnen auch nicht sagen, wie die Systeme in zwei Jahren funktionieren. OpenAI, Google und Anthropic ändern ihre Modelle laufend und ohne Ankündigung. Was heute wirkt, kann in einem Jahr irrelevant sein. Wer behauptet, den Algorithmus zu kennen, hat entweder einen Job bei OpenAI oder erzählt Ihnen etwas.

Was wir können: dafür sorgen, dass Sie überhaupt in Frage kommen. Alle Wege, auf denen ein System Wissen über Sie aufnimmt, gehen über Informationen, die auffindbar, eindeutig und konsistent sind. Das gilt heute und wird auch morgen gelten, weil es keine Modeerscheinung ist, sondern die Funktionsweise der Technik. Wer diese Grundlagen schafft, hat eine Chance. Wer sie nicht schafft, hat garantiert keine.

Und deshalb sechs Monate Mindestlaufzeit. Nicht um Sie zu binden, sondern weil alles darunter Theater wäre. Trainingsdaten werden in Zyklen aktualisiert. Suchindizes brauchen Wochen. Erwähnungen auf anderen Seiten entstehen nicht auf Zuruf. GEO ist wie SEO kein Sprint. Es ist ein Marathon, und der Startschuss ist vor zwei Jahren gefallen. Sie können aufholen, aber nicht in vier Wochen.

Häufige Fragen zur KI-Sichtbarkeit

Wollen Sie wissen, ob die KI Sie kennt?

Wir stellen den Systemen die Fragen, die Ihre Kunden stellen würden, und zeigen Ihnen das Ergebnis. Kostenlos, unverbindlich, ohne Verkaufsgespräch danach.