Was tatsächlich wirkt
Konkret schlägt clever
Wenn ein Sprachmodell eine Antwort baut, sucht es nach Textstellen, die eine Frage beantworten. Nicht nach Textstellen, die interessant klingen. Der Unterschied entscheidet, ob Sie zitiert werden oder übergangen.
Ein Satz wie „Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für Ihre individuellen Anforderungen“ enthält keine einzige Information. Er ist nicht falsch, er ist leer. Eine Maschine kann ihn nicht zitieren, weil er nichts behauptet. Ein Satz wie „Der Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe dauert in einem Einfamilienhaus zwei bis drei Tage und kostet zwischen 25.000 und 35.000 Euro“ ist zitierfähig. Er nennt Zahlen, Bedingungen, einen Rahmen. Genau so eine Aussage landet in einer Antwort.
Das gilt auch für die Struktur. Wer eine Frage als Überschrift stellt und direkt darunter beantwortet, macht es der Maschine leicht, den Zusammenhang zu erkennen. Wer die Antwort im vierten Absatz versteckt, weil man vorher noch Spannung aufbauen wollte, verliert. Sprachmodelle zerlegen Texte in Abschnitte und bewerten sie einzeln. Ein Abschnitt, der nur Sinn ergibt, wenn man die drei davor gelesen hat, ist für sich genommen wertlos.
Der dritte Punkt ist Konsistenz über Quellen hinweg. Wenn Ihre Website sagt, Sie machen X, und ein Branchenverzeichnis sagt, Sie machen Y, dann hat das Modell einen Widerspruch. Widersprüche führen dazu, dass eine Information seltener verwendet wird. Nicht weil das System Sie bestraft, sondern weil sich die Wahrscheinlichkeiten gegenseitig verwässern.
Und der vierte: Es muss Sie geben, außerhalb Ihrer eigenen Website. Ein Unternehmen, über das nur es selbst schreibt, wirkt auf ein Modell dünn. Eine Erwähnung in einem Fachartikel, ein Eintrag in einem seriösen Verzeichnis, ein Beitrag, den jemand anderes verlinkt hat: All das sind unabhängige Belege, dass es Sie wirklich gibt.