Der Ablauf

Analyse, Strategie, Umsetzung, Monitoring: wie wir arbeiten

Vier Schritte über sechs Monate, von der Analyse über Strategie und Umsetzung bis zum laufenden Monitoring. Kein Geheimwissen, keine Blackbox. Sie sehen bei jedem Schritt, was passiert und warum.

Der Zeitrahmen
  • Woche 1: Erstgespräch, kostenlos.
  • Woche 2 bis 3: Analyse und Bestandsaufnahme.
  • Woche 4: Maßnahmen gemeinsam durchgehen.
  • Ab Monat 2: Umsetzung und Messung, laufend.
  • Ab Monat 3: Erste Bewegung wird sichtbar. Manchmal.
Schritt 1

Analyse: erst mal hinschauen

Wir fangen mit einer Frage an, die banal klingt und es nicht ist: Was sagen die Systeme heute über Ihre Branche? Dazu stellen wir ChatGPT, Gemini, Claude, Copilot und Perplexity systematisch die Fragen, die Ihre Kunden stellen würden. Nicht einmal, sondern wiederholt, weil ein Sprachmodell jede Antwort neu erzeugt und eine einzelne Abfrage nichts beweist.

Dabei interessiert uns dreierlei. Erstens: Werden Sie genannt? Meistens lautet die Antwort nein, und das ist der unangenehme Teil des Gesprächs. Zweitens: Wer wird stattdessen genannt? Das ist oft aufschlussreicher als die erste Frage, weil sich daran ablesen lässt, was die Systeme eigentlich belohnen. Drittens: Wenn Sie genannt werden, stimmt es dann? Falsche Öffnungszeiten, verwechselte Firmen und erfundene Leistungen kommen häufiger vor, als man denkt.

Parallel schauen wir uns Ihre Website an, und zwar so, wie eine Maschine sie sieht. Kommt ein Crawler überhaupt rein? Was steht im Quelltext, wenn man Bilder und Layout wegnimmt? Gibt es strukturierte Daten, und passen die zu dem, was auf der Seite steht? Welche Aussagen bleiben übrig, wenn man jeden Satz streicht, der nichts behauptet?

Und wir schauen, was sonst noch über Sie im Netz steht. Verzeichnisse, Profile, Erwähnungen. Widersprüche sind hier der Normalfall: ein alter Firmenname, eine Adresse von vor drei Jahren, Leistungen, die Sie längst nicht mehr anbieten. Jeder Widerspruch schwächt die Wahrscheinlichkeit, dass ein System Ihre Information verwendet.

Am Ende steht ein Bild davon, wo Sie heute stehen. Das dauert etwa zwei Wochen und ist in allen Paketen enthalten. Es ist selten schmeichelhaft, aber es ist der einzige ehrliche Startpunkt.

Schritt 2

Strategie: Maßnahmen, die wir gemeinsam durchgehen

Aus der Analyse wird ein Plan. Was der enthält, wissen wir vorher nicht, und deshalb steht auf unserer Preisseite auch keine Maßnahmenliste. Bei dem einen ist die Technik der Engpass, beim nächsten sind es die Texte, beim dritten widerspricht sich die Datenlage im Netz.

Was der Plan immer enthält: eine Reihenfolge. Nicht alles gleichzeitig, sondern das zuerst, was am meisten blockiert. Wenn ein Crawler nicht auf Ihre Seite kommt, ist es egal, wie gut die Texte sind. Wenn die Texte nichts hergeben, ist es egal, wie sauber die Technik ist. Der größte Engpass zuerst, alles andere danach.

Diesen Plan gehen wir mit Ihnen durch. Nicht als fertige Liste zum Abnicken, sondern als Vorschlag mit Begründung: Das schlagen wir vor, aus diesem Grund, mit dieser erwarteten Wirkung. Sie können widersprechen, und Sie sollten das auch tun, wenn etwas nicht passt. An dieser Stelle fällt regelmäßig etwas auf, das wir nicht wissen konnten, weil wir Ihr Geschäft nicht so kennen wie Sie.

Zum Plan gehört auch ein Fragen-Inventar: die konkreten Fragen, die wir ab jetzt beobachten. Je nach Paket sind das zehn, fünfundzwanzig oder fünfzig. Diese Fragen bestimmen Sie mit, denn Sie wissen am besten, was Ihre Kunden vor dem Auftrag wissen wollen.

Schritt 3

Umsetzung: die unspektakuläre Arbeit

Jetzt wird gearbeitet, und ehrlich gesagt sieht dieser Teil von außen langweilig aus. Es gibt keinen Schalter, den man umlegt. Es gibt eine Menge kleiner Dinge, die zusammen etwas ergeben.

Auf der technischen Ebene: strukturierte Daten nach Schema.org, passend zu dem, was auf der Seite tatsächlich steht. Eine llms.txt im Wurzelverzeichnis. Saubere Überschriftenhierarchie. Erreichbare Inhalte ohne JavaScript-Hürden. Das ist die Ebene, auf der klassisches SEO und KI-Sichtbarkeit dasselbe wollen, und deshalb zahlt sich diese Arbeit doppelt aus.

Auf der inhaltlichen Ebene: Seiten so umbauen, dass sie eine Frage vollständig beantworten. Das heißt meistens kürzen, was leer ist, und ergänzen, was fehlt. Zahlen besorgen. Bedingungen benennen, unter denen eine Aussage gilt. Und aufschreiben, was gegen Sie spricht, weil genau das gern zitiert wird und Vertrauen schafft.

Auf der Datenebene: Widersprüche auflösen. Firmenname, Adresse, Leistungen und Zuständigkeitsgebiet müssen überall dasselbe sagen. Das ist die undankbarste Arbeit im ganzen Prozess, weil sie niemand sieht. Sie ist trotzdem oft der größte Hebel.

Wie viel davon pro Monat passiert, hängt vom Paket ab: eine Seite, drei Seiten oder sechs Seiten. Das ist kein willkürlicher Wert. Eine Seite ordentlich zu überarbeiten heißt recherchieren, schreiben, mit Ihnen rücksprechen, technisch sauber setzen. Das dauert.

Was wir von Ihnen brauchen
  • Zugang zur Website und zur Google Search Console.
  • Ein bis zwei Stunden für das Fachgespräch zu Beginn.
  • Zahlen und Fakten, die nur Sie kennen: Preise, Dauern, Bedingungen.
  • Freigaben zu Texten, in der Regel innerhalb einer Woche.
  • Ehrlichkeit darüber, was Sie wirklich anbieten und was nicht.
Schritt 4

Monitoring: messen, was messbar ist

Ab dem zweiten Monat wiederholen wir die Abfragen regelmäßig. Dieselben Fragen, dieselben Systeme, dokumentiert. Daraus entsteht über die Monate eine Kurve, an der man sieht, ob sich etwas bewegt.

Hier ist Ehrlichkeit wichtiger als anderswo, deshalb sagen wir es deutlich: Diese Messung ist unschärfer, als Ihnen jede Werbeagentur weismachen will. Es gibt keine Search Console für ChatGPT, keine offizielle Zahl, wie oft Sie genannt wurden. Ein Sprachmodell antwortet auf dieselbe Frage zweimal unterschiedlich. Was wir messen, ist eine Tendenz über viele Abfragen, keine exakte Kennzahl mit zwei Nachkommastellen.

Trotzdem ist eine Tendenz mehr als nichts. Wenn Sie bei zwanzig Abfragen im Januar null Mal genannt werden und im Mai sechs Mal, dann ist das ein Signal. Nicht beweisbar wie ein Laborergebnis, aber deutlich genug, um daraus zu lernen.

Dazu kommen indirekte Zeichen, die oft aussagekräftiger sind als jede Statistik: Kunden, die am Telefon sagen, sie hätten Sie über ChatGPT gefunden. Markensuchen bei Google, also Leute, die Ihren Firmennamen eintippen, weil sie ihn irgendwo gehört haben. Anfragen, die plötzlich besser vorbereitet sind, weil der Interessent schon eine Antwort im Kopf hat.

Aus all dem entsteht der Report. Was passiert ist, was sich bewegt hat, und wo sich nichts bewegt hat. Der letzte Teil ist der wichtigste, auch wenn er niemandem Spaß macht. Ein Report, in dem alles nach oben zeigt, ist keine Auswertung, sondern eine Verkaufsbroschüre.

Dass wir so arbeiten, hat einen Grund, und der hat mit zwanzig Jahren Berufserfahrung zu tun. Wer hinter dieser Website steht und warum uns Ehrlichkeit über verkaufte Erwartungen geht, steht auf unserer Seite über uns.

Häufige Fragen zum Ablauf

Anfangen kostet ein Telefonat.

Dreißig Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsgespräch danach. Am Ende wissen Sie, ob wir einen Ansatz sehen. Auch wenn die Antwort nein lautet.